Die Umwandlung von Phantom Shares bietet Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre schuldrechtlichen Ansprüche auf Gewinn- oder Unternehmenswertanteile, die sie in Form von sogenannten „phantom shares“ besitzen, steuerfrei in „Start-Up-Mitarbeiterbeteiligungen“ nach § 67a EStG umzuwandeln.
Steuerrelevante Aspekte der Umwandlung
Steuerfreier Zeitraum
Diese steuerfreie Umwandlung ist in den Jahren 2024 und 2025 möglich. Arbeitnehmer haben somit ein begrenztes Zeitfenster, um von dieser attraktiven Möglichkeit zu profitieren.
Arten der Mitarbeiterbeteiligung
Die Umwandlung kann in verschiedene Arten von Mitarbeiterbeteiligungen erfolgen. Dazu zählen Unternehmenswertanteile, GmbH-Anteile oder vergleichbare Genussrechte. Dies bietet Arbeitnehmern eine flexible Auswahl, je nach den individuellen Gegebenheiten und Präferenzen des Unternehmens und des Mitarbeiters.
Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlage für diese Umwandlung bildet der § 67a EStG (Einkommensteuergesetz). Diese spezifische Regelung des EStG schafft die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen, um die Umwandlung der Phantom Shares in tatsächliche Unternehmensbeteiligungen zu ermöglichen, ohne dass dabei eine Steuerlast anfällt.
Fazit
Die Möglichkeit zur Umwandlung von Phantom Shares in reale Start-Up-Mitarbeiterbeteiligungen stellt für Start-Ups und ihre Mitarbeiter eine äußerst attraktive Option dar. Sie bietet die Chance, bestehende virtuelle Anteile in tatsächliche Beteiligungen umzuwandeln, ohne die Steuerlast zu erhöhen. Arbeitnehmer und Start-Ups sollten diese Regelung nutzen, um ihre Beteiligungsverhältnisse zu optimieren und steuerliche Vorteile zu realisieren.
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